Nach viel Bangen ist offiziell, was Expert:innen schon vermutet hatten: Die E3 fällt aus. Zu wenig interessierte Unternehmen und zu wenig spielbare Titel für die Messe seien die Ursache, wie die ESA und Veranstalter ReedPop den Mitgliedern und der Presse mitteilten.

Nach langem Zweifel und den Absagen mehrerer großer Gamesunternehmen, darunter Ubisoft, die sich zuvor noch positiv geäußert hatten, ziehen die Entertainment Software Association (ESA) und Veranstalter ReedPop die Konsequenz, die Expert:innen bereits vermutet hatten: Die E3 2023 ist abgesagt. Die Meldung ging gestern Abend laut IGN an Mitglieder der ESA, die E3 habe "einfach nicht das nachhaltige Interesse geweckt, das notwendig gewesen wäre, um es in einer Weise durchzuführen, die die Größe, die Stärke und den Einfluss der Branche verdeutlicht hätte". Nach Berichterstattung durch IGN, sandte die ESA zudem eine öffentliche Pressemitteilung aus.

"Das war eine schwierige Entscheidung, denn wir und unsere Partner haben uns sehr bemüht, diese Veranstaltung auf die Beine zu stellen, aber wir mussten tun, was für die Branche und für die E3 richtig ist. Wir haben Verständnis dafür, dass interessierte Unternehmen keine spielbaren Demos zur Verfügung stellen konnten und dass die Teilnahme an der E3 in diesem Sommer aufgrund von Ressourcenproblemen nicht möglich war. Für diejenigen, die ihre Teilnahme an der E3 2023 zugesagt haben, tut es uns leid, dass wir ihnen nicht die Show bieten können, die sie verdienen und die sie von den ReedPop-Veranstaltungen gewohnt sind", so das offizielle Statement.

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Written by

Pascal Wagner
Pascal Wagner is Chief of Relations of GamesMarket and Senior Editor specialised in indie studios, politics, funding and academic coverage.