European Video Games Society ruft zu Studienteilnahme unter Gamesfirmen auf
Die im Januar gegründete European Video Games Society erforscht den kulturellen Wert von Videospielen in der EU und ruft zu diesem Zweck zur Teilnahme an einer Studie auf. Die Umfrage richtet sich gezielt an Firmen, die mit Videospielen ihr Geld verdienen.
Die im Januar vom Europäischen Parlament und der Europäischen Kommission als Pilotprojekt in Auftrag gegebene und unter der Leitung von Ecorys Europe bis Ende des Jahres im Aufbau befindliche European Video Games Society führt eine Studie unter Studios und Unternehmen aus der europäischen Games-Branche durch und ruft zum Mitmachen auf. Bis zum 15. September kann der Fragebogen unter folgendem Link beantwortet werden. Ziel der Umfrage ist es, den Wert einer Europäischen Videospiel-Gemeinschaft für die Industrie abzufragen.
Die European Video Games Society versammelt von März bis Dezember 2022 Expert:innen, Entscheidungsträger:innen und Forscher:innen aus der europaweiten Gamesbranche in Workshops zusammen, um eine europäische Agenda für den Umgang mit und den Einsatz von Videospielen zu formen.
Heute am 23.08.2022 stellte die European Video Games Society das Projekt und die Umfrage in einem Workshop auf der Devcom vor, der sich mit dem Thema Health Games, mentale Gesundheit und der Verhinderung von Toxizität bei sozialen Interaktionen in Spielen befasst hat. Unter der Moderation von Jenny Molyneux von Ecorys hielten dort Johanna Pirker, Professorin des Institut für Interaktive Systeme und Datenwissenschaften an der Grazer Technischen Universität, Ashley Blake, COO des VR-Health-App-Unternehmens Andromeda Entertainment und Hank Howie von der AI-basierten Voicechat-Moderationsfirma Modulate eine Paneldiskussion mit anschließendem regen Austausch mit dem Publikum. Besonders die Potenziale von VR-Apps für die Physiotherapie und die Auswirkungen von unmoderierten Online-Spaces auf mentale Gesundheit waren dort ein Thema, zu dem sich auch die veranstaltende European Video Games Society geäußert hatte.
Pascal Wagner