Falk: Diskussion um eSport-Anerkennung enttäuschend
Laut game-Geschäftsführer verlief die eSport-Diskussion des Sportausschusses am 20. Februar "größtenteils enttäuschend". Der game fordert nun eine Umsetzung der im Koalitionsvertrag festgelegten Vereinbarung zum Thema eSport.
Der game-Verband zieht ein negatives Fazit nach der eSport-Diskussion des Sportausschusses. Laut Geschäftsführer Felix Falk verpasse die Politik auf diese Weise die gesellschaftspolitische Chance, die der eSport bieten könnte. Im Koalitionsvertrag wurde bereits festgelegt, dass der "eSport als eigene Sportart mit Vereins- und Verbandsrecht anerkannt" werden soll. Der game fordert nun eine Umsetzung dieser Vereinbarung.
"Die Diskussion um die Anerkennung von eSports im Sportausschuss des Deutschen Bundestages verlief größtenteils enttäuschend", so Falk. "Selbst Vertreter von CDU/CSU und SPD sind hinter die vereinbarten Ziele des Koalitionsvertrages zurückgefallen. Dabei bietet eSports große gesellschaftspolitische Chancen. Diese können aber nur genutzt werden, wenn Politik und klassischer Sport die eSports-Community einladen, anstatt sie auszugrenzen. Wir hoffen, dass sich diejenigen innerhalb der Regierungskoalition wieder stärker in der Debatte engagieren, die hinter der Anerkennung des digitalen Sports stehen. Denn richtig ist vor allem: Die Einheit des digitalen Sports ist keine Verhandlungsmasse, eSports ist Sport in all seinen Facetten."