Die finnischen Verbände Neogames und Finnish Game Developers' Association haben ein Modell vorgestellt, mit dem Games-Unternehmen ihren CO2-Fußabdruck hinsichtlich Büro und Home Office, Dienstleistungen, und sogar Spieler:innen- und Zuschauer:innen-Emissionen bei Games, Apps und Streams berechnen können. Das Modell lässt sich für andere europäische Länder ebenfalls nutzen.

Der finnische Games-Industrieverband Neogames und die Finnish Game Developer's Association haben ein Modell veröffentlicht, mit dem finnische Unternehmen aus der Gamingindustrie ihren CO2-Fußabdruck berechnen können. Das Modell beinhaltet nicht nur Heizkosten in Büros und im Home Offices und Energiekosten eigener Geräte, sondern berücksichtigt auch Dienstleister wie Serverbereitstellungen von Amazon und sogar Emissionen von Spieler:innen der Games der Unternehmen auf unterschiedlichen Geräten und Stromverbrauch durch Zuschauer:innen, falls die Unternehmen eigenen YouTube- oder Twitch-Kanäle nutzen. Das Modell ist als PDF in Tabellenform beschrieben und kostenlos von der Website Neogames' herunterladbar.

Das Modell ist zudem auch für den weniger detaillierten Gebrauch außerhalb Finnlands, aber in anderen Teilen Europas gebrauchbar, da das Dokument neben den finnischen Emissionszahlen zur Energieproduktion auch das europäische Mittel zur Verfügung stellt. Genauere Angaben können Unternehmen aus anderen Ländern Europas erhalten, wenn sie die jeweiligen Zahlen ihrer eigenen Länder oder noch besser Städte und Regionen in das Modell einfügen.

Pascal Wagner

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Pascal Wagner
Pascal Wagner is Chief of Relations of GamesMarket and Senior Editor specialised in indie studios, politics, funding and academic coverage.