Im ersten Geschäftshalbjahr 2020/21 nahm der französische Publisher 103,6 Millionen Euro ein. Ganze 91 Prozent davon kamen aus Digitalkäufen.

Focus Home Interactive konnte seine Einnahmen in der ersten Hälfte seines Geschäftsjahres 2020/21 im Vergleich zum Vorjahr um 30 Prozent erhöhen. 79,8 Millionen Euro aus dem Jahr 2019 sind auf 103,6 Millionen Euro angewachsen. Gleichzeitig hat sich die Verteilung der Einnahmen auf die Verkaufskanäle weiter zugespitzt. So fallen nunmehr 91 Prozent, statt der vorigen 84 Prozent, auf den digitalen Markt.

Einen großen Teil der Einnahmen machte der Back-catalogue des Unternehmens mit 53,8 Millionen Euro aus, eine Zunahme von 24,1 Millionen Euro. Die kürzlich veröffentlichten Spiele haben mit 49 Millionen Euro im Jahresvergleich hingegen 1,1 Millionen Euro weniger eingebracht.

Mit dem Frankfurter Studio Deck13 hat Focus zudem den ersten komplett eigenen Entwickler eingekauft, der mit 700.000 Euro an den Einnahmen beteiligt war. Im Kauf inbegriffen war auch das Indie-Label Deck13 Spotlight.

Für das Ende von Q4 korrigierten die Pariser ihre erwarteten Einnahmen mit 150 bis 160 Millionen Euro leicht nach oben. Zuvor waren sie bei 130 bis 150 Millionen Euro.

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