GAME geht BIU-Vorstoß nicht weit genug
Der GAME hat in einer ersten Stellungnahme den Förderentwurf des BIU begrüßt, bezeichnete eine steuerbasierte Förderung aber nur als "einen von mehreren möglichen Förderbausteinen". Im ersten Quartal 2017 will man einen eigenen Entwurf vorlegen, der sich im finalen Abstimmungsprozess befinde.
Der GAME Bundesverband hat in einer ersten Stellungnahme die des BIU in punkto Förderung begrüßt. Dieser hatte gestern im Rahmen eines Parlamentarischen Abends ein steuerbasiertes Fördermodell vorgestellt. Grundsätzlich sei jede Forderung nach einer systematischen Förderung zu begrüßen, heißt es dazu vom GAME. Allerdings bezeichnete der GAME ein solches "Tax Credit System" als einen "von mehreren möglichen Förderbausteinen". Der Vorstoß des BIU geht dem GAME also nicht weit genug.
Der GAME hat zudem enthüllt derzeit selbst an einem Förderkonzept zu arbeiten. Dieses befinde sich im finalen Abstimmungsprozess mit den Mitgliedern. Eine Veröffentlichung soll im ersten Quartal 2017 erfolgen, also noch ausreichend lange vor der Bundestagswahl. Auch wenn der GAME zu seinem Konzept noch keine Details nannte verriert er, dass eine steuerbasierte Förderung "neben anderen Maßnahmen" ein wichtiger Baustein seines Vorschlags werde.