game-Geschäftsführer Felix Falk veröffentlicht einen offenen Brief an den Präsidenten des IOC, in dem er diesen zu einer gemeinsam Diskussion über die olympische Zukunft des eSport auf der gamescom 2018 einlädt.

In einem offenen Brief lädt der game - Verband der deutschen Games-Branche den Präsidenten des Internationalen Olympischen Komitees (IOC), Thomas Bach, zur diesjährigen gamescom nach Köln ein, um einen vorurteilsfreien Dialog zum Thema eSport in die Wege zu leiten.

Erst kürzlich äußerte sich Bach in einem Interview zwar generell offen gegenüber der Integration des eSport als Olympische Sportart, allerdings nur für eSporttitel wie "Fifa" oder "NBA 2K". Gewaltverherrlichende "Killer-Spiele", wie der IOC-Präsident sie nennt, wie etwa "Counter Strike", hätten bei Olympia hingegen keine Zukunft.

Dies greift game-Geschäftsführer Felix Falk in dem veröffentlichten Brief auf und warnt davor, "mit politischen Kampfbegriffen wie 'Killerspiele' aus den 1990er Jahren die Debatte von vorneherein einzuengen". Er weist ferner darauf hin, dass gewaltverherrlichende Spiele in Deutschland generell verboten und nicht Teil des eSports sind.

Mit der Einladung zur gamescom im August erhofft sich Falk einen offenen Austausch mit dem Präsidenten des IOC. Ob dieser die Einladung annehmen wird, ist noch nicht bekannt.

Den vollständigen Brief des game an IOC-Präsidenten Thomas Bach gibt es hier.

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By Pascal Wagner 2 min read