Game- und Interaction-Design-Studierende werden zu "Digitalen Raumausstattern"
Innovation in Zeiten von Covid 19: Wo Zusammenkünfte für Beerdigungen oder Kindergeburtstage unmöglich werden, schaffen Interaction- und Game-Design-Studierende neue, digitale Räume dafür.
In Corona-Zeiten gestaltet sich das Abhalten von Messen, Kunstausstellungen oder Kindergeburtstagen schwierig. Zudem wird oft etwas anderes als ein bloßes Video-Chat-Programm für viele Veranstaltungen benötigt. Die Lösung, an der momentan Studierende der University for Applied Sciences (UE) arbeiten, heißt "Digitale Raumgestaltung".
"Gängige digitale Konferenzformate wie Zoom oder Teams können hier nur eine temporäre Lösung sein, denn es sollen ja nicht alle Gesichter der Gäste im Fotoformat neben- und untereinander erscheinen, sondern der digitale, sakrale Raum sowie das Ereignis an sich sollten im Vordergrund stehen", erklärt der Professor für Digital & Interaktion Design Lauritz Lipp, "Keiner hat sich jemals Beerdigungen oder Kindergeburtstage im Onlineformat vorstellen können, aber in dieser neuen Normalität haben wir keine andere Wahl."
Game-Design macht es möglich, hier neue Wege zu gehen und sich den Gegebenheiten anzupassen. Wie ein innovatives Konzept dieser Art aussehen kann, hat sich bereits auf der gamescom dieses Jahr gezeigt, auf der die Indie Arena Booth zum Multiplayer-Online-Spiel wurde.