Mit vier Sonderausstellungen liefert die GC - Games Convention auch in diesem Jahr einen Beitrag zur Diskussion, ob Spiele Kunst seien können. Dabei zeigt die Messe die ganze Bandbreite der digitalen Kreativität.

Können Spiele Kunst sein? Einen Beitrag in dieser mitunter hitzig geführten Diskussion will auch in diesem Jahr die Games Convention liefern. Vier Sonderausstellungen wurden konzipiert, anhand derer sich interessierte Messebesucher einen Überblick über die digitale Kreativszene verschaffen können.

Auf 500 Quadratmetern lädt in Halle 5 u.a. die Ausstellung public_play zum Verweilen ein. Zum Thema "Digitales Spiel und öffentlicher Raum" liefern dabei verschiedene internationale Künstler Exponate, die mithilfe großformatiger Lichtprojektionen und Soundkulissen Leipziger Sehenswürdigkeiten nachbilden.

Weniger avantgardistisch präsentiert sich die Schau "Telespiele 1972-2007", die auf 200 Quadratmetern zur Zeitreise in die Videospiel-Historie einlädt. Vom ersten "Pong"-Automaten über den beliebten Heimcomputer C64 bis hin zu den Next-Generation-Konsolen führt die Reise, in der vom Leipziger Journalisten René Meyer zusammengetragenen Ausstellung.

Der Ausstellungsbereich Machinima widmet sich der Filmkunst via Spieletechnologie. Tägliche Filmvorführungen sollen dem Publikum die noch junge Kunstform näherbringen. Zur Diskussion anregen will das Machinima-Forum. Wer Blut geleckt hat, kann sich zudem im Machinima-Labor an einem eigenen Filmchen versuchen.

Last but not least zeigt die Sonderschau Digital Beauty - 3D Character-Design wozu Grafikspezialisten mit moderner 3D-Technologie in der Lage sind. Die Frage "Real oder virtuell?" soll dabei im Mittelpunkt stehen. Workshops locken auch hier über alle Messetage Interessierte zum Mitmachen.

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By Stephan Steininger 2 min read