Mit der Sonderausstellung Telespiele 1972-2007 ehrt die Games Convention die Anfänge der Spielebranche. 200 Klassiker, fast vergessene Exoten oder nie in Europa erschienene Konsolen werden im "GC ART"-Bereich zu bestaunen sein.

Die Games Convention richtet auch dieses Jahr ihren Blick nicht nur in die Zukunft, auch die Anfänge der Computer- und Videospiele erfahren eine Würdigung. Im Bereich "GC ART" wird die Sonderausstellung Telespiele 1972-2007 zu sehen sein, die in Halle 5, Stand B20 mehr als 200 Konsolen, Handhelds, Home-Computer, LCD-Spiele und Lerncomputer präsentiert. Zusammengestellt wurde diese Sammlung vom Leipziger Autor und Journalist René Meyer, der sich bereits in der Ringvorlesung der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leizig mit dem Thema auseinandergesetzt hat.

Neben Klassikern wie dem Atari 2600 oder dem Amiga 500 werden auch viele Raritäten zu sehen sein, die bereits annähernd in Vergessenheit geraten sind. Exoten wie das Telefever von Tchibo oder Tabletopspiele mit integriertem Bildschirm zeigen die andere Seite der Spieleindustrie. Besonders interessant sind Geräte, die nie in Europa erschienen sind, wie etwa der Game-Boy-Konkurrent Wonderswan, das NeoGeo Pocket oder die Kinderkonsole Playdia von Bandai. Ein eigener Abschnitt widmet sich der Videospielhistorie der DDR. Darin sind Bausätze für Homecomputer oder das BBS 01, die einzige Spielkonsole Ostdeutschlands, zu sehen.

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By Stephan Steininger 2 min read