GVU wirbt für "First Seeder Kill"-Projekt
Beim ersten internationalen, vom Kölner Zollkriminalamt veranstalteten Symposium "Bekämpfung von Marken- und Produktpiraterie" stellte die GVU Vorgehensweisen und Ziele der Gesellschaft vor.
Beim ersten, vom Zollkriminalamt veranstalteten internationalen Symposium "Bekämpfung von Marken- und Produktpiraterie", das kürzlich in Köln stattfand, waren nicht nur Vertreter von Strafverfolgungs- und Ermittlungsbehörden sowie aus Wirtschaft und Politik zugegen, sondern auch die Gesellschaft zur Verfolgung von Urheberrechtsverletzungen (GVU). Jan D. Scharringhausen, Leiter der Rechtsabteilung, stellte die Vorgehensweisen und Ziele der Gesellschaft vor. "Die Veranstaltung bot einen bislang einmaligen Rahmen für Staatsanwaltschaften, Polizei- und Zolldienststellen, sich im persönlichen Gespräch über die Bekämpfung von Marken- und Produktpiraterie auszutauschen", so Scharringhausen.
So erläuterte Scharringhausen auf dem Symposium die Prioritäten der GVU bei der Bekämpfung von Urheberrechtsverletzungen: gezielte Eingriffe am Ausgangspunkt der illegalen Verbreitung durch Konzentration auf Einzelpersonen und Gruppen, die Raubkopien als erste im Internet zur Verfügung stellen. Vor allem das so genannte "First Seeder Kill"-Projekt wie auch die differenzierte Vorgehensweise der GVU sei auf reges Interesse gestoßen, heißt es seitens der Antipiraterieorganisation.