Acer-Chairman J.T. Wang erwartet enorme Steigerungen der Lieferzahlen von Desktop- und Notebook-Computern. Insbesondere neue Produkte werden stark nachgefragt.

Acer erwartet ein starkes Absatzplus bei Desktop-PCs und Notebooks. Laut einem Bericht der "Washington Post" geht Acer-Chairman und CEO J.T. Wang davon aus, dass die Auslieferungsmenge von Desktop-PCs in den ersten sechs Monaten dieses Jahres 50 Prozent höher liegen wird als im Vorjahreszeitraum. "Das erste Quartal war schleppend, aber das zweite verlief bislang sehr ermutigend", erklärt der Manager. Für den Bereich Notebooks geht Wang von einem 50- bis 70-prozentigen Wachstum in diesem Jahr aus. Insbesondere vom im Juni bevorstehenden Start der neugestalteten Aspire-Notebook-Serie erhofft sich das Unternehmen einen Schub. Bis zu zehn Mio. Einheiten dieses Modells will der Konzern bis zum Jahresende absetzen.

Acer befindet sich derzeit in einer Umstrukturierungsphase und will so weitere Anteile auf dem Weltmarkt hinzugewinnen. Zukäufe und eine Neugliederung der Geschäftsbereiche sollen eine bessere Bearbeitung der einzelnen Märkte ermöglichen. In Deutschland ist der Umbau bereits abgeschlossen.

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