idee+spiel bilanziert 2003
In Köln fand am vergangenen Wochenende die Jahrestagung von idee+spiel statt. Die 309 anwesenden Kommanditisten freuten sich über das zweitbeste Ergebnis der Firmengeschichte. Gegen den Trend musste McMedia leichte Einbußen verzeichnen.
Das zurückliegende Geschäftsjahr war das zweitbeste seit Bestehen von idee+spiel. Das verkündete die Fachhandelsverbundgruppe auf ihrer Jahrestagung in Köln am vergangenen Wochenende. 309 Kommanditisten folgten den Ausführungen der Geschäftsführer Otto E. Umbach und Jochen Martens. Demnach konnte idee+spiel den Zentralregulierungsumsatz bei konstanter Mitgliederzahl um zwei Prozent gegenüber dem Vorjahr steigern. Auch die mehr als 1000 Anschlusshäuser haben zugelegt. Sie setzten flächenbereinigt im Durchschnitt drei Prozent mehr um. Insgesamt erzielten die idee+spiel-Mitgliedsgeschäfte 2003 einen VK-Umsatz von rund 430 Mio. Euro, was einem Anteil von 35 Prozent am deutschen Fachhandelsmarkt entspricht. Während klassische Spielwaren (+ elf Prozent), Modellautos (+ sieben Prozent) und Modellsportartikel (+ sechs Prozent) ihren Umsatzanteil teils deutlich steigern konnten, stellt sich der Rückblick der McMedia-Sparte weniger rosig dar. Der Umsatz mit Video- und Computerspielen sank gegenüber dem Vorjahr um sieben Prozent. Über das insgesamt erfolgreiche Geschäftsjahr können sich die Mitglieder doppelt freuen: Rund 6,8 Mio. Euro wurden bereits im März dieses Jahres an die Kommanditisten vergütet. Zusätzlich erhalten die idee+spiel-Fachhändler Ende Juni einen von ihrem Zentralregulierungsumsatz abhängigen Gewinnanteil. Die Mitgliederzahl blieb im vergangenen Jahr konstant. Zwar schieden 50 Unternehmen aufgrund von Geschäfts- oder Sortimentsaufgaben aus dem Verband aus, jedoch konnten neue Mitglieder im gleichen Umfang angeworben werden. Mit Stand 31.12.2003 waren 865 Fachhändler in Deutschland, Belgien, Österreich und Norditalien und mehr als 1000 Anschlusshäuser bei idee+spiel organisiert. "2003 war für idee+spiel im Branchenvergleich ein sehr erfolgreiches Geschäftsjahr. idee+spiel hat sich erneut deutlich von der negativen Marktentwicklung abgesetzt und konnte in allen wichtigen Bereichen erfreuliche Zuwächse erzielen", resümierte Umbach. Der Start in das laufende Geschäftsjahr verspricht dann auch wieder Besserung für McMedia. Im Zentralregulierungsumsatz verzeichnete idee+spiel bis Ende Mai eine Steigerung von zwei Prozent. Den größten Anteil daran hatte der Bereich Computer- und Videospiele mit einem Plus von 45 Prozent.