Auf der 25. Jahrestagung der idee+spiel wurde der Verbandszentrale durch ausschließlich einstimmige Beschlüsse das Vertrauen ausgesprochen. Auch für 2003 rechnet die Handelskooperation mit einem überdurchschnittlichen Ergebnis.

Am 20. und 21. Juni fand in Hildesheim die 25. Gesellschafterversammlung der idee+spiel statt. Die über 300 teilnehmenden Kommanditisten verabschiedeten die Bilanz des vergangenen Geschäftsjahres einstimmig und sprachen auch bei anderen Entscheidungen durch einstimmige Ergebnisse den Verbands-Geschäftsführern Otto E. Umbach und Jochen Martens ihr Vertrauen aus. Beide gehen davon aus, dass sich die idee+spiel auch 2003 deutlich besser als der Markt entwickelt. "Unser Ziel ist, das Ergebnis aus 2002 auch in diesem Jahr zu erreichen", formulierte Martens die Erwartung im Rahmen eines Pressegesprächs. Nach idee+spiel-Angaben wuchsen die Verkaufsumsätze der angeschlossenen Händler in den ersten fünf Monaten des Jahres im gewichteten Durchschnitt um sieben Prozent. Nicht voll und ganz zufrieden zeigte sich Umbach jedoch mit dem Verlauf des Games-Geschäfts. Während GBA SP und der Bereich PC-Software seinen Aussagen zufolge ordentlich laufen, wurden die Erwartungen bei den anderen und insbesondere den neuen Konsolen Xbox und Game Cube nicht erfüllt. Umbach kritisierte dabei die Bundling- und Preispolitik. So sei zwar ein enormer Zuwachs beim Mengenabsatz zu verzeichnen, durch den Preisverfall würde sich dies jedoch nicht im Umsatz widerspiegeln.

Mehr zum Thema

Share this post

Written by

Stephan Steininger
Stephan Steininger is Director of Operations and Editor-in-Chief of GamesMarket. As part of the magazine since its inception in 2001, he knows the GSA games industry by heart.