Die Interactive Digital Software Association (IDSA) hat in Zusammenarbeit mit den Marktforschern Forrester Research, NPD Group, IDC und Peter Hart einen neuen Überblick über die US-Kundschaft der Interactive Entertainment-Branche erstellt.

Zum Ende des letzten Jahres stand in fast 46 Prozent aller Haushalte in den USA mindestens eine Spielekonsole. In neuesten Prognosen gehen Marktforscher davon aus, dass bis 2005 nahezu 70 Prozent aller US-Amerikaner eine TV-basierte Videospielkonsole besitzen werden.

Derzeit betätigen sich laut IDSA rund 60 Prozent bzw. rund 145 Mio. US-Amerikaner als Gelegenheitsspieler auf einer TV-basierten Konsole. Von diesem 145 Mio. sind 42 Prozent unter 18 Jahre alt, 37 Prozent sind zwischen 18 und 35 Jahre alt, 21 Prozent sind über 35 Jahre alt.

Über die Entscheidung, ob eine Spielekonsole angeschafft wird, wacht laut IDSA-Studie zu über einem Drittel die weibliche Bevölkerung. Die Kaufentscheidung wird ferner hauptsächlich von der Altersgruppe der 18- bis 35-Jährigen getroffen (41 Prozent). 27 Prozent sind zum Zeitpunkt des Konsolenkaufs über 36 Jahre, 32 Prozent unter 18 Jahre alt.

Mehr als 70 Prozent der Konsolenkäufer halten "Qualität des Systems", "Anzahl, Auswahl und Preis der zur Verfügung stehenden Spiele", "Grafische Qualität" und "Einfache Bedienbarkeit" für wichtig respektive sehr wichtig beim Konsolenkauf.

Die IDSA ging auch der Frage nach, wo genau die Spielekonsole im US-amerikanischen Haushalt steht. Resümee: Fast überall. 38 Prozent aller Konsolen finden sich im Wohnzimmer, 33 Prozent im Kinderzimmer, 21 Prozent im Hobbyraum und 13 Prozent im Zimmer eines Erwachsenen.

Einer der Hauptgründe, warum letztendlich zum Controller gegriffen wird, ist, dass Amerikaner Videospiele herausfordernd finden (79 Prozent). 55 Prozent meinen zudem, dass Spielen gut für den Stressabbau ist (55 Prozent) und dass Games gute Unterhaltung für das Geld bieten würden (49 Prozent). 38 Prozent sind zudem der Meinung, dass Gaming eine soziale Betätigung ist, da man es gemeinsam mit Freunden/Verwandten ausüben könne.

Die Mehrheit aller US-Videospieler spielt ungern allein. 60 Prozent aller Gelegenheitsspieler nutzen Videogames gemeinsam mit Freunden, 33 Prozent mit Geschwistern und 25 Prozent zusammen mit Ehegatten und/oder Eltern.

US-Amerikaner halten Games für die spaßigste Freizeitunterhaltung. Mehr als ein Drittel (35,5 Prozent) setzen Konsolen- und Computerspiele auf Nummer eins ihrer persönlichen Unterhaltunsliste. Erst danach kommen Freizeitaktivitäten wie TV, Internet, Lesen, Kino, Video und Pay per View.

Im Jahr 2000 erwirtschaftete die US-Interactive-Entertainmentbranche einen Umsatz von sechs Mrd. Dollar. Im Jahr 2003 werde laut IDC ein Umsatz von 16,9 Mrd. Dollar erreicht, exklusive rund 1,1 Mrd. Dollar Umsatz im Segment Onlinegaming.

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