IEMA von Schwarzenegger enttäuscht
Der US-Verband der Gameshändler, IEMA, hat sich enttäuscht darüber geäußert, dass Kaliforniens Gouverneur Arnold Schwarzenegger Spiele per Gesetz mit Verkaufsbeschränkungen belegen will. Die IEMA werde folglich die Klage des Industrieverbands ESA unterstützen.
Die Interactive Entertainment Merchants Association (IEMA), US-Verband der Gameshändler, hat sich zu den jüngsten Vorgängen in Kalifornien geäußert. Man sei enttäuscht, dass Gouverneur Arnold Schwarzenegger den Gesetzentwurf AB 1179 unterzeichnet hat. Das Gesetz stellt ab 1. Januar 2006 den Verkauf von Videospielen mit gewalttätigem oder sexuellem Inhalt an Jugendliche in Kalifornien unter Strafe. Bereits im Vorfeld hatten sich verschiedene Vertreter der Brache gegen das Gesetz ausgesprochen. Der Industrieverband Entertainment Software Association (ESA) hat nach der Unterzeichnung des Entwurfs bereits angekündigt, gegen das Gesetz zu klagen. In drei anderen US-Bundesstaaten war die ESA mit Klagen gegen ähnliche Gesetze erfolgreich. Im IEMA-Statement heißt es, dass die Mitglieder bereits heute auf freiwilliger Basis auf einen Verkauf von Spielen, die mit einem "M" (für "Mature") gekennzeichnet sind, an Jugendliche verzichteten. Ähnlich würden auch die Kinobetreiber vorgehen. Man habe gehofft, dass der Gesetzgeber die Videospielbranche aktiv bei der Aufklärung von Eltern über das in den USA freiwillige Kennzeichnungssystem unterstütze. Anscheinend sei es jedoch ein Trend, dieses Thema zu politisieren. Die IEMA werde jedoch auch weiterhin die freiwillige Kennzeichnung durch das ESRB unterstützen und dem Industrieverband ESA bei seiner Klage beistehen, so wie man es auch in der Vergangenheit getan habe.