IJF: Einnahmen deutscher Jugendlicher steigen
Obwohl die Einnahmen deutscher Jugendlicher im vergangenen Jahr weiter gestiegen sind, haben sie immer weniger Geld zur freien Verfügung. Dies geht aus der jährlichen Finanzkraftstudie des IJF hervor.
Die Einnahmen deutscher Jugendlicher und junger Erwachsener zwischen 13 und 24 Jahre sind weiter gestiegen. Das Institut für Jugendforschung (IJF) beziffert in seiner neuen Finanzkraftstudie deutscher Jugendlicher die Einnahmen in dieser Altersgruppe auf 62,1 Mrd. Euro - rund zehn Mrd. mehr als im Vorjahr. Hintergrund sind eine steigende Zahl von Geldgeschenken sowie gestiegene Einnahmen durch regelmäßige Bezüge. Im Schnitt nehmen die 13- bis 24-Jährigen monatlich 457 Euro ein. Dennoch sind der Anteil der Sparer sowie die Sparsummen im Jahresvergleich gesunken. Und auch das frei verfügbare Geld wird laut IJF immer weniger. Als Grund wurde eine Zunahme fester Ausgabekosten, wie z. B. durch Handyverträge, festgestellt. Die Konsumfreude deutscher Jugendlicher und junger Erwachsener sei aber trotz dieser Entwicklung ungebremst. Das meiste Geld werde für Autos bzw. Mofas, Kleidung und Lebensmittel Süßigkeiten ausgegeben. Eine kontinuierliche Steigerung der Ausgaben wurde für die Produktgruppen Handy / Telefonrechnung, Zigaretten / Tabakwaren sowie Eintrittsgelder für Discos und Konzerte festgestellt. Der jährlichen Finanzkraftstudie des IJF liegt eine Repräsentativbefragung zu Grunde. Insgesamt wurden 1210 Jugendliche und junge Erwachsene zwischen 13 und 24 Jahren befragt.