Indiana: Gamesgesetz vorerst gescheitert
In Indiana ist eine Gesetzesinitiative zum Schutz Minderjähriger vor gewaltdarstellenden Spielen schon bei der formellen Einbringung in das Repräsentantenhaus gescheitert.
Die "Senate Bill 135" im US-Bundesstaat Indiana, die den Schutz Minderjähriger vor gewaltdarstellenden Spielen sicherstellen sollte, hat noch nicht einmal die erste Bewährungsprobe geschafft. Laut diversen Medienberichten kam es bislang noch nicht einmal zur formellen Einbringung in das entsprechende Repräsentantenhaus. Über die Hintergründe gibt es kaum Informationen. Von ortsansässigen Medien wird spekuliert, dass schlicht die Sitzungszeit nicht ausreichte, um alle Gesetzesvorschläge formal anzuhören. Es ist also möglich, dass der Gesetzesvorschlag noch nicht endgültig vom Tisch ist.
Unklar ist außerdem, wie das Gesetz im Detail aussehen soll. Es wird jedoch angenommen, dass es ähnlich wie in anderen US-Bundesstaaten um ein Verkaufsverbot gewaltdarstellender Spiele an Kinder und Jugendliche geht. De facto ist bis heute keines dieser Gesetze wirksam, denn unmittelbar nach der Unterzeichnung der Gesetze durch die jeweiligen Senatoren Klage vom US-Spieleverband ESA eingereicht wurde und die Richter bislang der Branchenvertretung immer Recht gaben.