Zum 1. Mai hat Ingram Micro Games (IMG) offiziell die Arbeit als Großhändler im Spielesegment aufgenommen. Unter Leitung von Theo Kranz soll IMG in den kommenden Jahren zum Marktführer heranwachsen.

Am 1. Mai fiel der Startschuss für eines der ambitioniertesten Großhandelsprojekte im deutschsprachigen Gamesmarkt: Ingram Micro Games, Tochter des internationalen IT-Großhandelsriesen Ingram Macrotron, hat unter der Leitung von Theo Kranz die Arbeit am Standort Würzburg aufgenommen.

Bei der Präsentation des Unternehmens nur wenige Tage zuvor hatte Theo Kranz die Gründe für seinen Einstieg in das Projekt erläutert: Als Einzelhändler habe in der Zusammenarbeit mit Großhändlern vieles nicht so funktioniert, wie er sich dies vorstellt habe. Nach ersten Gesprächen mit Ingram Micro habe sich eine Deckungsgleichheit bei der Arbeitsphilosophie gezeigt: In erster Linie am Kunden orientieren. Um seine Art der Zusammenarbeit umzusetzen, will Kranz zunächst IMG am Markt positionieren.

Dazu gehört der Aufbau einer SalesMannschaft ebenso wie die Sicherstellung einer 24-Stunden-Belieferung. Gerade bei Themen wie Belieferung kann und wird IMG auf das Know-how und die Infrastruktur der Mutterfirma zurückgreifen. In Deutschland hält Ingram Micro Kontakt zu 18.000 Händlern, die ihre Ware pünktlich mit Hilfe eines modernen Logistikzentrums erhalten, das bis zu 30.000 Einzelsendungen am Tag abwickeln kann.

Kein Wunder, dass die Ziele von IMG hoch gesteckt sind. Bis Jahresende will Kranz mehrere 1000 Outlets in seiner Kundenkartei haben. Das Team soll bis dahin auf 20 bis 30 Mitarbeiter aufgestockt werden. Und in wenigen Jahren sei auch das Erreichen der Marktführerschaft realistisch.

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