Erst 2014 eröffnete InnoGames ein Entwicklungsstudio in Düsseldorf. Nun kündigten die Hanseaten das Ende des Standorts an. Die Mitarbeiter sollen möglichst zahlreich umziehen.

Für das weitere Wachstum benötige man Mitarbeiter in allen Unternehmensbereichen und es gestalte sich zunehmend schwierig, diese am Standort Hamburg allein zu finden. Mit dieser Worten kündigte InnoGames im September 2014 die Eröffnung eines zweiten Standorts an. Entschieden hatte man sich für einen Sitz in Düsseldorf. Dort sollten insbesondere Mobile Games entstehen. Nun naht das Ende von InnoGames' zweiten Produktionsstandort. Das Büro wird zum 31. Dezember 2018 geschlossen, heißt es aus Hamburg. Bis dahin soll ein Großteil der 29 Mitarbeiter von einem Umzug nach Hamburg überzeugt werden.

"Bei der erfolgreichen Entwicklung und Vermarktung von Free-to-Play-Spielen greifen viele unterschiedliche Teams ineinander: Produkt, Analyse, Marketing. Nur so können Spieletitel entstehen, die langfristigen Spielspaß und Motivation bieten. Leider müssen wir feststellen, dass wir unsere Expertise in diesen Bereichen vor allem teamübergreifend nicht über die räumliche Distanz nutzen können. Selbst durch viele Meetings vor Ort, Videokonferenzen, Chats und Telefonate ist es uns leider nicht gelungen, die Kollegen in Düsseldorf vollumfänglich zu unterstützen", sagt InnoGames CEO Hendrik Klindworth.

Das Projekt, an dem das Düsseldorfer Studio arbeitete, soll in Hamburg fertig entwickelt werden. Wohl auch deshalb will InnoGames viele Entwickler zum Umzug bewegen. Aktuell befinde man sich in Gesprächen und hoffe auf einvernehmliche Lösungen.

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Stephan Steininger
Stephan Steininger is Director of Operations and Editor-in-Chief of GamesMarket. As part of the magazine since its inception in 2001, he knows the GSA games industry by heart.
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Felix Falk, Managing Director, game – the German Games Industry Association / Nandita Wegehaupt, Managing Director of Stiftung Digitale Spielekultur (Digital Game Culture Foundation) © Dirk Mathesius / Die Hoffotografen GmbH

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By Marcel Kleffmann 3 min read