Interplay Entertainment hat für das 3. Geschäftsquartal ein Umsatzminus von 87 Prozent ausgewiesen.

Interplay Entertainment musste im 3. Fiskalquartal starke Umsatzeinbußen hinnehmen. In der Bilanz für die Geschäftsentwicklung von Juli bis September 2001 weist der US-Entwickler und Publisher einen Nettoumsatz von 4,2 Mio. Dollar aus - ein Minus von 87 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Der Verlust aus dem operativen Geschäft wird mit 19 Mio. Dollar angegeben. Herve Caen, President von Interplay sowie der Mutterfirma Titus Interactive, macht für den Umsatzrückgang vor allem interne Umstrukturierungen verantwortlich. So habe Interplay im vergangenen Quartal keinen einzigen Titel veröffentlicht, da einige Projekte der Kostenschere zum Opfer gefallen seien. "Wir haben bestimmte Projekte endgültig ad acta gelegt, da sie uns nicht ausreichend profitabel erschienen", sagte Caen. In Kürze sei laut Caen mit einem deutlichen Aufschwung zu rechnen. Dies würden unter anderem "Baldur's Gate: Dark Alliance" für die PS2 sowie die kommenden Spieleveröffentlichungen "Hunter", "Galleon" und "Rubu Tribe" versprechen, für die Interplay eine Multiplattformstrategie avisiert.

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