Zu der Ankündigung mehrerer Programmanbieter, kein Verleihrecht für das neue UMD-Format zu vergeben, erklärte der IVD, dass diese Strategie "kontraproduktiv" sei.

Die Ankündigung seitens einiger Programmanbieter, für Universal Media Discs (UMD) kein Verleihrecht einzuräumen, hat den IVD jetzt zu einer Stellungnahme veranlasst: Der IVD fordert die Industrie auf, für die ab September erscheinenden UMDs ein Verleihrecht zu vergeben. Nur so könnten Videotheken bei der Einführung des neuen Formats behilflich sein. Einen Teil der Filmwirtschaft bei der Vermarktung neuer Produkte auszuschließen, bezeichnet der IVD als "eine unnötige Schwächung der legalen Märkte".

IVD-Aufsichtsratsvorsitzender Michael Panknin erklärte darüber hinaus: "In Anbetracht wachsender Umsätze des Vermietmarktes wäre der Verzicht auf die Marketingplattform Videothek bei der Einführung der UMD kontraproduktiv."

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