Jobabbau in der Hamburger Spielebranche geringer als befürchtet
Die gamecity:Hamburg hat die neuesten Daten ihrer jährlichen Arbeitsmarktbefragung vorgestellt. Mit 4.296 sozialversicherungspflichtigen Arbeitsplätzen ging die Angestelltenzahl zurück, wenn auch nicht so stark wie zu befürchten war.
Gefühlt war 2016 das Jahr der Hiobsbotschaften für den deutschen Gamesmarkt. Tatsächlich bestimmten immer wieder Restrukturierungen und Entlassungen die Nachrichtenlage und oft war davon der Gamesstandort Hamburg betroffen. Wohl auch deshalb verwundert es selbst die Netzwerker Hamburgs nicht, dass bei der aktuellen Arbeitsmarktbefragung ein Rückgang der sozialversicherungspflichtgen Arbeitsplätze in der Gamesbranche in der Hansestadt festgestellt wurde."Von der großen Konsolidierungswelle in der deutschen Games-Branche blieben natürlich auch Hamburger Unternehmen nicht verschont", so der neue Sprecher der gamecity:Hamburg, Oliver Redelfs.
Allerdings fiel das Minus mit rund fünf Prozent weit weniger dramatisch aus, als man befürchten konnte. Das liegt auch an einigen Neugründungen. "Trotz stürmischer Zeiten haben in diesem Jahr auch Spielefirmen wie Osmotic, Mooneye Studios und Sviper erfolgreich die Segel gehisst", so Redelfs. Man sei hoffnungsvoll, dass auch in 2017 Jungunternehmer den Mut haben werden, zu gründen. Neben Arbeitsmarktzahlen wurden auch Einschätzen zu allgemeinen Trends und Marktentwicklungen abgefragt.