Der hessische Landesverband der Jungen Union hat das neue Urheberrecht heftig kritisiert. Das Verbot der Umgehung technischer Schutzmaßnahmen schränke die Rechte legaler privater Nutzer ungerechtfertigt ein.

Der hessische Landesverband der Jungen Union hat das neue Urheberrecht als "für Verbraucher nicht hinnehmbar" kritisiert. Das Verbot der Umgehung technischer Schutzmaßnahmen schränke die Rechte legaler privater Nutzer ungerechtfertigt ein. So dürfe eine kopiergeschützte DVD nach der neuen Rechtslage nicht mehr am PC in ein anderes Format konvertiert werden. "Gerade in einer Zeit des rasanten technischen Wandels ist eine Bindung von Nutzungsrechten an bestimmte Wiedergabeplattformen nicht mehr zeitgemäß", sagte Alexander Kurz, Referent für neue Medien beim hessischen JU-Landesverband. Im Rahmen der Onlineaktion www.faires-urheberrecht.de fordert die Nachwuchsorganisation der Christdemokraten das Recht auf Privatkopie. Mit dem Kauf einer CD und DVD sei der Urheber bereits vergütet worden. Man trete jedoch klar für ein Verbot des Verbreitens urheberrechtlich geschützer Werke über Tauschbörsen oder lokale Netze ein, heißt es weiter. Des Weiteren soll nicht erlaubt sein, Privatkopien von Werken anzufertigen, die kommerziell "on Demand" oder "in Leihe" zur Verfügung gestellt werden.

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