Am Donnerstag haben sich Vertreter der Medien und der Politik im Kanzleramt eingefunden, um gemeinsam über das Problem der Gewaltdarstellung in Medien zu diskutieren.

Am Donnerstag hatte Bundeskanzler Gerhard Schröder Vertreter der Medien ins Kanzleramt geladen. In dem rund 90-minütigen Gespräch, an dem auch mehrere Minister und der Ministerpräsident Rheinland-Pfalz, Kurt Beck, teilnahmen, wurden Lösungen für das Problem der Gewaltdarstellung in den Medien diskutiert. Gerhard Schröder sagte nach dem Gespräch, die Verschärfung des Jugendschutzes sei "in der Tendenz positiv" von den Teilnehmern der Runde aufgenommen worden. Man sei zu dem Konsens gekommen, dass die freiwillige Selbstkontrolle Kern zukünftigen Jugendschutzes seien müsse. Die Diskussion soll zukünftig in Arbeitsgruppen fortgeführt werden. Zudem sollen jährliche Folgetreffen stattfinden. Neben Hermann Achilles und Ronald Schäfer, beide Geschäftsführer des VUD, und Manfred Gerdes, Geschäftsführer SCED, nahmen an den Gesprächen auch Vertreter des Bundesverbandes Audiovisuelle Medien, T-Online, Bertelmann Multimedia, Cineropa e.V, AOL, Lycos, des Verbands der Internetwirtschaft, des Verbands der Filmverleiher und Filmtheater sowie der Spielezeitschrift Gamestar teil.

Share this post

Written by