Der Verkauf seiner 75 kleineren Warenhäuser und Fachgeschäftsketten SinnLeffers und Runners Point hat insgesamt 1,1 Mrd. Euro in die Kassen des angeschlagenen Handelskonzerns KarstadtQuelle gespült.

Die KarstadtQuelle AG hat mit dem Verkauf ihrer 75 kleineren Warenhäuser und Fachgeschäftsketten SinnLeffers und Runners Point Informationen des "Spiegel" zufolge 1,1 Mrd. Euro erlöst. Demnach hat die britische Investorengruppe, an der u. a. Dawnay, Day Principal Investments und der Hilco UK Ltd. beteiligt sind, die Warenhäuser, die für eine Übergangszeit den Namen "City Karstadt" führen dürfen, für 500 Mio. Euro übernommen. Nach Angaben von KarstadtQuelle-Vorstandschef Dr. Thomas Middelhoff bedeute der Verkauf den "Durchbruch für die nachhaltige Sanierung unseres Unternehmens". Karstadt wolle nun mit dem Verkauf des Ratenkreditgeschäfts und der Karstadt-Hypothekenbank beginnen. Damit sollen noch einmal 1,3 Mrd. Euro erlöst werden. "Wir verkaufen diese Posten nicht, weil wir müssen, sondern weil wir Spielraum nach vorn wollen", sagte Middelhoff. Die Finanzierung des Konzerns sei gesichert.

Der sanierungsbedürftige Handelriese hat auch für das erste Halbjahr 2005 wieder rote Zahlen und ein Umsatzminus von acht Prozent ausgewiesen.

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