Mit Hilfe eines Aktienrückkaufprogramms will der Handelskonzern sich mehr Spielraum bei neuen strategischen Ausrichtungen verschaffen.

Der Vorstand der KarstadtQuelle AG hat beschlossen, von der ihm in der Hauptversammlung am 11. Juli eingeräumten Ermächtigung zum Erwerb eigener Aktien Gebrauch zu machen. Das meldet der Handelskonzern ad-hoc. Im Rahmen der bis 31. Dezember 2003 geltenden Ermächtigung können demnach bis zu zehn Prozent des Grundkapitals in Höhe von 301,5 Mio. Euro erworben werden. Nach Auffassung des Vorstands wird infolge der aktuellen Schwäche des deutschen Einzelhandels "die gute Positionierung, die hohe Substanz sowie das Wachstums- und Ertragspotenzial von KarstadtQuelle im derzeitigen Aktienkurs nicht angemessen berücksichtigt". Durch den Rückkauf erhalte der Vorstand die Möglichkeit, diese Aktien zur Einführung an ausländischen Börsen zu verwenden, beim Erwerb von Unternehmen oder Beteiligungen als Akquisitionswährung zu nutzen, im Rahmen des bestehenden Aktienoptionsprogramms zu verwenden oder sie einzuziehen.

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