Die Warenhauskette Kaufhalle, die 1998 einen Umsatz von rund 1,7 Milliarden Mark erwirtschaftete, will sich von 41 ihrer 143 Filialen trennen. Im Dezember 1998 hatte Metro seine Tochter Kaufhalle zusammen mit anderen Sparten wie den Tip-Discountern und Schuhmärkten in die Divaco eingebracht; die Verwertungsgesellschaft soll die abgestoßenen Geschäftsbereiche zügig verwerten. (). Bei den 41 Filialen handelt es sich um die größten Verlustbringer, für die andere Betreiber gefunden werden sollen. Kaufhalle rechnet damit, daß die übriggebliebenen Filialen bis 2001 schwarze Zahlen schreiben werden. Gleichzeitig will sich das Unternehmen vom Image des Billiganbieters entfernen: das Sortiment soll um 30 Prozent gekürzt und Tiefpreisprodukte aus den Regalen genommen werden.

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