Bettina Sokol, Landesbeauftragte für Datenschutz und Informationssicherheit in NRW, hat laut klickTel im Rahmen einer Pressekonferenz vertrauliche Daten über das Unternehmen an die Öffentlichkeit gegeben. Ein Vorgang, gegen den klickTel Rechtsmitteln einlegen möchte.

Laut klickTel nimmt es die Landesbeauftragte für Datenschutz und Informationssicherheit in NRW, Bettina Sokol, mit dem Datenschutz nicht so genau. Während der Vorstellung des "17. Datenschutz und Informationsfreiheitsberichts" habe Sokol vertrauliche Informationen über das Unternehmen preisgegeben. Im Einzelnen gehe es um einen Bußgeldbescheid, der gegen klickTel wegen des Produkts "klickTel Search" erlassen worden sei. Eine solche Information dürfe nach bestehenden Recht nicht an die Öffentlichkeit gelangen, beklagt sich das Dorstener Unternehmen. Nun prüfe man die Möglichkeit, per Strafanzeige gegen Sokol vorgehen zu können. Zudem könnten Schadenersatzansprüche geltend gemacht werden.

Vorzuwerfen habe man sich jedenfalls nichts, weshalb das Bußgeld bisher auch noch nicht gezahlt worden sei. Die bisherige Zusammenarbeit mit den Behörden nannte klickTel "mustergültig". Von sich aus habe das Unternehmen den Dialog gesucht und das beanstandete Produkt freiwillig, ohne dass es einer Anordnung bedurfte, vom Markt genommen. Und dies nur, um ein möglicherweise langwieriges Gerichtsverfahren zu vermeiden. Den Datenschutz an sich nehme man in der Dorstener Firmenzentrale sehr ernst.

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