Die Verhandlungen über ein einheitliches Format für die High-Definition-DVD sind gewaltig ins Stocken geraten. Technische Schwierigkeiten und hohe Kosten verhindern vorerst eine Einigung.

Die Einigung auf ein gemeinsames DVD-Format für High Definition ist wieder in weite Ferne gerückt. Verhandlungen der beiden Elektronikkonzerne Sony und Toshiba haben am Montag zu keiner Einigung geführt. Laut verschiedener japanischer Wirtschaftszeitungen habe Toshiba die Gespräche abgebrochen. Der Grund seien schwer überbrückbare technische Schwierigkeiten gewesen. Dies beziehe sich vor allem darauf, dass bei der von Toshiba favorisierten HD-DVD sich die Daten - wie bei der derzeitigen DVD - 0,6 Millimeter unter der Oberfläche befinden würden. Bei der Blu-ray-Disc hingegen sind sie nur 0,1 Millimeter unter der Oberfläche. Die Umrüstung wäre für Toshiba ein komplizierter und vor allem kostenintensiver Vorgang. Deshalb sei für Toshiba eine Verschmelzung vorerst schwierig und "weitere Gespräche zur Zeit Zeitverschwendung", wird der Toshiba-Verhandlungsführer Yoshihide Fuji zitiert. Nichtsdestotrotz werde man weiter an einer Lösung für ein einheitliches Format arbeiten.

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