Für Jugendliche, die normale Kontakte, Freunde und Erfolgserlebnisse haben, sind "Killerspiele" und "Gewaltvideos" kein Problem. Davon ist der Münchner Psychoanalytiker Wolfgang Schmidbauer überzeugt.

Wenn Eltern einen guten Kontakt zu ihrem Kind haben, müssen sie den Konsum ihrer Kinder von Filmen und Computerspielen nicht kontrollieren, weil die Kinder dann gar nicht so fasziniert davon seien. Das sagte der Münchner Psychoanalytiker Wolfgang Schmidbauer im Interview mit Spiegel Online. Für massiv kontaktgestörte Jugendliche hingegen, die sich in Beziehungen schnell unterlegen fühlen und Außenseiter sind, seien Spiele und Gewaltvideos sehr gefährlich. Von Verboten halte er indes nichts. Mit dem Konsum von derartigen Produkten verhalte es sich so wie mit dem Trinken von Alkohol: "Alkohol ist gesellschaftsfähig und für viele Leute kein Problem. Aber es wäre wohl heute niemand so naiv zu behaupten, Alkohol sei völlig unschädlich. Manche Leute können mit Alkohol eben nicht umgehen."

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Gamescom Dev Leadership Summit Features Six Expert-Led Roundtables
Stephan Reichart, Managing Director game events / Lars Janssen, Host of the gamescom dev leadership summit and CEO at Deck13 © game Events

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By Marcel Kleffmann 3 min read
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