Nach dem überraschenden Erfolg von "Second Life" stecken die großen Medienkonzerne im aufstrebenden Marktsegment Onlinewelten ihre Claims ab. Starke Konkurrenz bekommt "Second Life" schon bald durch "Virtual Me".

Schon in Kürze soll "Virtual Me" "Second Life" Konkurrenz machen. Hinter dem Projekt stehen TV-Produzent Endemol und Spieleanbieter Electronic Arts. Für die Onlineplattform haben sich die Partner ehrgeizige Ziele gesetzt. Die geschickte Vernetzung von Spiel- und TV-Inhalten soll die Trennlinien zwischen den Medien verschwimmen lassen. Dabei werden sich die Unternehmen auf ihre jeweiligen Kernkompetenzen konzentrieren: Während Electronic Arts Betrieb und Umsetzung verantwortet, steuert Endemol Inhalte zu den beliebten TV-Formaten des holländischen Konzerns bei. Fans von "Big Brother", "Fame Academy" oder auch "Deal Or No Deal" sollen sich von den virtuellen Ablegern ins Netz locken lassen.

Für den User wird sich "Virtual Me" als Avatar-basierte Onlinewelt darstellen, in der an Endemol-Gameshows teilgenommen werden kann. Unter virtualme.com soll das Projekt schon in wenigen Monaten starten. "Sims"-Spielern, die die Website besuchen, wird die verwendete Schrift bekannt vorkommen. Ob und, wenn ja, inwiefern EA seine Vorzeigemarke in das Projekt einbringen wird, ist allerdings nicht bekannt.

"Virtual Me" ist bereits das zweite neue Projekt dieser Art binnen weniger Wochen. Einen ganz ähnlichen Ansatz verfolgen die Partner 10tacle und MTV, die mit einem noch unbenannten Projekt im kommenden Jahr an den Start gehen wollen.

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By Marcel Kleffmann 2 min read