Lieferengpass verhagelt GameStops Saisongeschäft
GameStop, die größte auf Computer- und Videospiele spezialisierte US-Handelskette, ist mit dem Dezembergeschäft unzufrieden. Die anhaltenden Lieferprobleme der Hardware-Hersteller hätten deutlich Umsatz gekostet.
Die letzten Wochen des Jahres sind entscheidend in der Spielebranche. Umso bedauerlicher, wenn Lieferengpässe der Hersteller zu dieser Zeit auftreten. Und umso verständlicher, wenn der Handel gerade dafür kein Verständnis hat und seinem Unmut Luft macht. So wie R. Richard Fontaine, Chairman und CEO von GameStop, der größten auf Games spezialisierten Handelskette in den USA.
Bei seiner Bilanz der letzten neun Jahreswochen konnte er zwar von einem Umsatzplus von 13,6 Prozent auf 577,7 Mio. Dollar berichten, flächenbereinigt sei der Umsatz jedoch nur um ein Prozent gestiegen. Verantwortlich dafür sind seiner Meinung nach die Lieferschwierigkeiten für PS2, Xbox und Nintendo DS. "In all den Jahren, in denen ich im Videospielbusiness arbeite habe ich noch nie einen Lieferengpass von dieser Dauer und diesem Ausmaß erlebt", findet Fontaine klare Worte.
Um zu verdeutlichen wie sehr die Lieferschwierigkeiten sich auf das Geschäft von GameStop auswirken, nannte Fontaine weitere Zahlen: Der Wert des Warenbestands zu Ende Dezember sei 33 Mio. Dollar niedriger als im Vorjahr, obwohl in diesem Jahr 300 neue Geschäfte eröffnet wurden.