Magix fordert geänderte Richtlinie für Softwarepatente
Magix hat in der Diskussion um die Softwarepatentrichtlinie das Wort erhoben. Das Unternehmen fordert die Änderung des Ratsentwurfes.
Der Ratsentwurf zur Softwarepatentrichtlinie darf nicht Gesetz werden, das fordert Magix in einem Schreiben an sämtliche Abgeordnete des neu zusammengesetzten und erweiterten Europäischen Parlaments. Anlass ist die demnächst anstehende Entscheidung des Rates über die Softwarepatentrichtlinie. Magix fordert, dass der von der Patentlobby geprägte Ratsentwurf vom 18. Mai 2004 im Interesse einer wettbewerbsfähigen IT-Wirtschaft in Europa spätestens in einer zweiten Lesung des Europaparlaments geändert wird. Der aktuelle Ratsentwurf nehme den Entscheidungen des Parlamentsvotums vom September 2003 jegliche Bedeutung. Es bestehe - so Magix - die ernsthafte Gefahr, dass es dem neu gewählten Parlament in einer zweiten Lesung nicht gelinge, die notwendigen Beschränkungen gegen den patentbefürwortenden Entwurf des Rats so eindeutig wie vor einem Jahr durchzusetzen.