MakroMarkt opfert Flaggschiff
Im Rahmen des Sanierungskonzepts hat MakroMarkt sein Flaggschiff in Berlin geschlossen und setzt auf Häuser mit weniger Verkaufsfläche.
Dem Sanierungskonzept der ProMarkt Handels GmbH ist das Flaggschiff zum Opfer gefallen. Am 18. Juni machte die MakroMarkt-Filiale Berlin Kurfürstendamm mit 7500 Quadratmeter Verkaufsfläche dicht. Alle bisher dort tätigen Mitarbeiter sollen innerhalb des Unternehmens weiterbeschäftigt werden. "Zur Restrukturierung gehört auch die Aufgabe von unrentablen Standorten. In Abhängigkeit vom Standort lassen sich unsere Sortimente auf Flächen zwischen 1500 und 3000 Quadratmetern am effizientesten präsentieren", begründet MakroMarkt-Chef Michael Wegert den Schritt. Jeder Quadratmeter zu viel bedeute einen Verlust an Flächenproduktivität.
50 Standorte sollen auch in Zukunft unter der Marke MakroMarkt weitergeführt werden. Diese Märkte würden die Basis für die langfristige Planung der ProMarkt Handels GmbH darstellen. Zusätzlich gehören elf Standorte unter dem Namen YPSO zum Konzern. Diese Marke werde mit minimalem Kostenaufwand in Form einer Restpostenvermarktung betrieben. Des Weiteren sollen die Umsätze im Onlinegeschäft vorangetrieben werden. Deshalb werden seit April die Nutzer der Seite Makromarkt.de zum Onlinekauf auf ProMarkt.de verwiesen.