Eltern halten mit ihren Kindern klare Absprachen über In-App-Einkäufe. Unerlaubte Käufe fielen, nach einer Studie von rispondi und der USK, bei weniger als zehn Prozent der Befragten vor.

79 Prozent der Eltern in Deutschland sprechen mit ihren Kindern klar ab, wie viel Geld sie für In-App-Einkäufe in Games ausgeben dürfen. Das geht aus einer Umfrage von respondi hervor, die im Auftrag der USK durchgeführt wurde.

Bei jüngeren Kindern, also zwischen zehn bis elf Jahren, liegt die Zahl sogar bei knapp 90 Prozent. Der Großteil der Kinder gibt nach Angaben der Eltern überhaupt kein Geld für Zusatzinhalte aus. Beim Großteil der anderen werden pro Monat maximal 10 Euro ausgegeben.

Bei 76 Prozent der befragten Eltern kam es noch nie zu unabgesprochenen Käufen. Nicht erlaubte Käufe von bis zu 10 Euro wurden bei weniger als 10 Prozent der Befragten angegeben. Nur ein minimaler Anteil von unter zwei Prozent gab an, dass ihre Kinder unerlaubte Käufe von über 50 Euro tätigten.

Die Zahlungsinformationen auf den jeweiligen Plattformen hatten weniger als die Hälfte hinterlegt. Von diesen versahen acht von zehn ihre Informationen mit einem zusätzlichen Schutz. Über die Hälfte der Eltern macht außerdem Gebrauch von den Jugendschutzeinstellungen auf den jeweiligen Geräten.

"Unsere Umfrage zeigt, wie wichtig die Aufklärung der Eltern ist", meint Lorenzo von Petersdorff, stellvertretender Geschäftsführer der USK. "So nutzen zwar mehr als die Hälfte der Eltern Jugendschutzeinstellungen auf den jeweiligen Endgeräten, doch wird auch bemängelt, dass nicht ausreichend Informationen hierzu vorliegen. Hier können mehr Sichtbarkeit und Aufklärung in Bezug auf bereits vorhandene technische Schutzmöglichkeiten dazu beitragen, dass diese zentralen Hilfestellungen zur Vermittlung von Medienkompetenz ihre bestmögliche Wirkung entfalten können."

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Asha Sharma, Executive Vice President and CEO of Microsoft Gaming, and Matt Booty, Executive Vice President and Chief Content Officer of Microsoft Gaming. © Microsoft

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