Der Handelskonzern Metro AG legt Euro-Preischwellen fest und versichert eine preisneutrale Währungsumstellung.

Die Metro AG hat erstmals offiziell eingeräumt, dass der Preisspiegel mit den neuen Europreisschwellen bereits feststeht. Dies berichtet die Lebensmittelzeitung. Trotz mit der Währungsumstellung verbundener, immenser Kosten - allein bei der Metro-Tochter Kaufhof seien Umstellungskosten von 50. Mio. DM angefallen - würden Auf- und Abrundungen im Schnitt preisneutral erfolgen, versicherte der Düsseldorfer Handelskonzern. Wolfgang Blasch, Euro-Beauftragter der Metro AG, wehrte sich gegen Vorwürfe, der Handel werde die Euro-Einführung zu versteckten Preiserhöhungen nutzen. Ein Mix aus Auf- und Abrundungen sei unumgänglich: "Wenn wir unsere Schwellenpreise beibehalten wollen, ist eine genaue Umrechnung nun mal nicht möglich", so Blasch.

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