MFG fördert Digitalprojekte mit 370.000 Euro
In der April-Sitzung hat die MFG Baden-Württemberg insgesamt 370.000 Euro im Rahmen des Digital Content Funding (DCF) bewilligt. Insgesamt vier Projekte, darunter drei Games, profitieren von der Förderung.
Die MFG Baden-Württemberg hat in ihrer jüngsten Sitzung im April fast 400.000 Euro an Förderung für interaktive Digitalprojekte bewilligt. Insgesamt 125.000 Euro gehen an Application Systems Heidelberg Software für die Produktion von "Oxyd". Weitere 100.000 Euro erhalten Chasing Carrots für das Projekt "Good Company". Und noch einmal 75.000 Euro erhält der Ludwigsburger Entwickler Navel für das lokale Multiplayerspiel "Tilt Pack".
68.289 Euro gehen last but not least an halbautomaten Komm.design für den VR Prototypen "Kinetarium". Mittels Motion Detecture und Echtzeitprojektion erweitert die Software das klassische Planetarium um eine interaktive Ebene bei die Bewegungen von Zuschauern das Geschehen beeinflussen.
Die Einreichfrist für die zweite Fördersitzung des Jahres endet am 16. August. Die Beantragung von Förderrung in Baden-Württemberg ist in diesem Jahr besonders attraktiv, da das Wissenschaftsministerium das Budget für das DCF für 2018 um fast eine Viertel Mio. Euro für AR- und VR-Projekte aufstockte. Insgesamt stehen 2018 damit 816.000 Euro für Games und andere digitale und interaktive Projekte zur Verfügung.
Anträge mit einem Fördervolumen von bis zu 20.000 Euro können indes laufend eingereicht werden. Über sie entscheidet die MFG Geschäftsführung binnen weniger Wochen. Aktuell wurden so zum Beispiel die Projekte "Skinwalker" von 91interaktive Kurfess + Müller und "A Juggler's Tale" von Gaukler Games Studio mit jeweils 20.000 Euro gefördert.
"Ideenreichtum und die Bereitschaft, die Möglichkeiten digitaler und virtueller Technologien auszuschöpfen, zeichnen die baden-württembergischen Entwickler aus", so Petra Olschowski, Staatssekretärin und Aufsichtsratsvorsitzende der MFG. "Das Digital Content Funding ist mehr als eine Games-Förderung - es macht auch die kreativen Köpfe im Land sichtbar und zeigt, dass Baden-Württemberg hier talentierten Nachwuchs zu bieten hat. Mit unserer Zusatzförderung wollen wir gezielt die Anwendung der Zukunftstechnologien Virtual und Augmented Reality unterstützen."