Ein Amtsrichter hat dem Einwurf der ESA stattgegeben, das Gesetz für ein Verkaufsverbot gewalthaltiger Spiele zu stoppen.

Der US-Branchenverband ESA (Entertainment Software Association) hat einen Teilsieg im Kampf gegen ein Gesetz in Michigan erreicht. Dieses sollte den Verkauf gewalthaltiger Spiele an Jugendliche unter Strafe stellen. Der Amtsrichter George C. Steeh hat nun dem Eilantrag von ESA-President Doug Lowenstein stattgegeben, die Rechtskräftigkeit des Urteils vorübergehend auszusetzen. Die Entscheidung ist allerdings nur vorübergehend, das endgültige Ergebnis wird noch vor Gericht ausgefochten. Steeh begründete die Entscheidung mit der im Grundgesetz verankerten Redefreiheit. Steeh sieht das Gesetz zudem nicht als praktikabel an, da es dem Handel nicht zuzumuten sei, den Gewaltgehalt der Software einzuschätzen.

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