Microsoft erhöht Preis der Xbox Series in Japan
Ab Mitte Februar werden die aktuellen Xbox-Konsolen in Japan um 5.000 Yen, etwa 35 Euro, teurer. Im Oktober hatte Xbox-Chef Phil Spencer Überlegungen zu Preiserhöhungen der Konsolen und Spiele eingeräumt. Microsoft begründet den Schritt nicht weiter.
Ab dem 17. Februar werden die aktuellen Xbox-Konsolen in Japan teurer. Der Verkaufspreis der Xbox Series X steigt von 54.978 Yen auf 59.978 Yen, der der Xbox Series S von 32.278 Yen auf 37.978 Yen. Die Preiserhöhung um 5.000 Yen macht aktuell etwa 35 Euro aus. Die Series X kostet damit in Japan nun etwa 424 Euro, die Series S etwa 269 Euro. Noch im September hatte Xbox-Chef Phil Spencer im Nachgang der PlayStation-Preiserhöhung dementiert, Pläne für eine Erhöhung der eigenen Konsolen-Preise zu haben. In einem Interview mit Tom Warren von The Verge relativierte Spencer diese Aussage und bezog sie vor allem auf die Weihnachtssaison 2022: Irgendwann müsse man über Preisanpassungen der Konsolen und Spiele, eventuell auch der Abomodelle nachdenken, so Spencer im Oktober. Die Erhöhung in Japan, einem traditionell schwachen Markt für die US-amerikanische Videospielkonsole, könnte als Testballon für andere Märkte dienen. Über die Preiserhöhung hat berichtet das japanische Magazin Famitsu, ins Englische übersetzt durch Gematsu, basierend einem Statement von Microsoft Japan. Im Statement kommentierte Microsoft Japan die Preisänderung folgendermaßen: "Nach einer sorgfältigen Bewertung der Marktlage in Japan haben wir beschlossen, die unverbindliche Preisempfehlung für Xbox-Konsolen in diesem Land zu ändern. Wir bewerten regelmäßig die Auswirkungen der lokalen Preisgestaltung, um eine angemessene Konsistenz zwischen den Regionen zu gewährleisten. Diese Preisänderung betrifft unsere Kunden und war eine schwierige Entscheidung, aber wir werden auch in Zukunft das ultimative Xbox Erlebnis bieten, das unsere Kunden erwarten."