Der neue KarstadtQuelle-Chef Thomas Middelhoff hat heute auf der Hauptversammlung bekräftigt, dass ein Verkauf der großen Karstadt-Warenhäuser und der Versandhandelssparte nicht zur Disposition stünde.

Dr. Thomas Middelhoff, neuer Vorstandsvorsitzender der KarstadtQuelle AG hat heute auf der Hauptversammlung des angeschlagenen Einzelhandelskonzerns in Düsseldorf Zerschlagungsgerüchten eine klare Absage erteilt. Ein Verkauf des Versandhandels und der 89 großen Warenhäuser sei nicht vorgesehen, so Middelhoff. Das gelte auch für den Anteil am Touristikunternehmen Thomas Cook. Die Veräußerung der kleineren Karstadt-Filialen solle bis zum Herbst abgeschlossen werden. Auf Anfrage von Aktionären räumte der Karstadt-Chef jedoch ein, er könne keine Auskunft geben über die weiteren Pläne des Mehrheitsaktionärs Schickedanz mit der KarstadtQuelle AG. Die Anteilsaufstockung auf über 50 Prozent bewerte er als Vertrauensbeweis.

Auf der Hauptversammlung wurde unterdessen auch die Abfindung für den im April zurückgetretenen Vorstandsvorsitzenden Christoph Achenbach publik. Achenbach, der erst im Juni 2004 die Führung des Essener Konzerns angetreten hatte, erhielt laut Aufsichtsratsvorsitzenden Hero Brahms eine Abfindung in Höhe von 1,5 Mio. Euro. Des Weiteren gingen 2,8 Mio. Euro an den ehemaligen Versandhandelsvorstand Arwed Fischer, der ebenfalls kürzlich zurückgetreten war.

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