KarstadtQuelle löst den neunköpfigen Vorstand seiner Versandhandelssparte auf und wandelt die Neckermann AG und die Quelle AG in GmbHs um.

Mit Restrukturierungen und einer neuen Führungsstruktur will der angeschlagene KarstadtQuelle-Konzern seine Versandhandelstöchter wieder auf Vordermann bringen. Am heutigen Donnerstag hatte der Essener Handelskonzern eine Gewinnwarnung herausgegeben, da die Versandhandelssparte seine Planzahlen für 2005 nicht erreichen werde. Nun sollen die Neckermann AG und die Quelle AG in Gesellschaften mit beschränkter Haftung umgewandelt und künftig getrennt geführt werden.

Des Weiteren kündigte KarstadtQuelle-Chef Dr. Thomas Middelhoff einschneidende Veränderungen im Führungspersonal an. Demnach werden die Vorstände Nathalie Balla (Ausland), Gebhard Stammler (Vertrieb/Marketing) und Peter Wahle (Textil) das Unternehmen verlassen. Geschäftsführer der Neckermann GmbH wird Bernd Oppenrieder, Geschäftsführer der Quelle GmbH werden Dr. Michael Badke und Konzernvorstand Harald Pinger. Die früheren Vorstände Arwed Fischer (Vorstandsvorsitz) und Georg Michael Zupancic (Finanzen) waren bereits vor einiger Zeit aus dem Unternehmen ausgeschieden.

"Wir setzen damit unsere Ankündigung, flache und schnelle Führungsstrukturen zu schaffen, um", sagte Middelhoff im Rahmen der ersten Zwischenbilanz seines 100-Tage-Programms am Donnerstag vor Journalisten. Die bisherige Sanierung bilanzierte Middelhoff als erfolgreich. "Im Warenhausbereich, der knapp die Hälfte unseres Umsatzes generiert, sind wir auf gutem Weg", so der Karstadt-Chef.

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