Millionenkampagne für die Marke Joytech
Take 2 will in den deutschen Markt für Peripheriegeräte Bewegung bringen. Dazu plant der Publisher ab August eine umfangreiche Kampagne rund um die Marke Joytech. Das Budget beträgt eine Million Mark.
Take 2 Interactive plant, die Produkte seines Tochterunternehmens Joytech in Deutschland zu lancieren. Ab August will der Publisher dazu eine umfangreiche Kampagne starten, mit dem Ziel, Joytech als Marke zu etablieren und die Produktpalette einem breiten Publikum näherzubringen. "Unsere Kampagne wird sich deutlich von typischen Anzeigen abheben", verspricht David Hosch, Sales Manager von Joytech. Insgesamt will Take 2 ein Budget von rund einer Million Mark für die Kampagne aufwenden. Zeitlich soll zunächst der Handel über entsprechende Anzeigen informiert werden. Ab Oktober sind Anzeigenschaltungen in allen relevanten Special-Interest-Magazinen für die verschiedenen Konsolen geplant.
Die Consumer-Kampagne soll über mehrere Monate laufen und mehr als 40 Millionen Leserkontakte generieren. Zum Portfolio von Joytech zählen Gamepads, Joysticks, Light Guns, Memory Cards und weiteres Zubehör für PlayStation und N 64. Als eines der ersten Highlight-Produkte plant Take 2 die Einführung des sogenannten "Airpads" im September, ein Gamepad für die PlayStation, das sich durch simple Handbewegungen steuern läßt und insbesondere für Rennspiele geeignet ist. "Joytech bietet ein hervorragendes Preis-/Leistungs-Verhältnis, das wir mit einer Lifestyle-kampagne, hochwertigem Packaging und engagiertem Einsatz unseres Distributors Jack of All Games bekannt machen wollen", erklärt Christoph Hartmann, Geschäftsführer von Take 2 Interactive. Vorbild sei dabei Großbritannien: Nach Angaben von Take 2 hat sich der Marktanteil von Joytech dort binnen zehn Monaten von unter einem auf 28,5 Prozent entwickelt.Das Unternehmen sei in Großbritannien die Nummer eins. Um dies zu erreichen, setzt Hartmann auf langfristige Kundenbindungen und auf intensive und innovative Promotions. Ein Erfolg von Joytech in Deutschland würde außerdem einen zusätzlichen Schub für Take-2-Vertriebstochter Jack of All Games bedeuten, die selbst erst vor wenigen Wochen hierzulande durchgestartet ist.