Neue Medien prägen Lebensgefühl
Das Internet und andere elektronische Medien verändern immer stärker die Gesellschaft. Zu dieser Erkenntnis gelangt Freizeitforscher Horst W. Opaschowski, Leiter des Forschungsinstituts der British-American Tobacco, in seinem Buch "Generation @. Die Medienrevolution entläßt ihre Kinder", das er am 7. Juni in Hamburg vorstellte. Noch nie habe es in Deutschland eine Generation gegeben, deren Lebensgefühl so stark von elektronischen Medien geprägt wurde wie die der heute 14- bis 29jährigen. Für seine neue Studie "Generation @" hat Opaschowski 3000 Personen nach ihren Lebens- und Mediengewohnheiten befragt. Demnach sind die liebsten Freizeibeschäftigungen der 14- bis 29jährigen Fernsehen (89 Pprozent), Radio hören (70 Prozent), Telefonieren (64 Prozent), Musik hören (63 Prozent), Videofilme sehen (44 Prozent), Bücher lesen (35 Prozent), Computer (27 Prozent) und Videospiele (20 Prozent). Vier Prozent erklärten, regelmäßig im Internet zu surfen.