Die Securities and Exchange Commission (SEC) hat gegen 15 Personen Klage wegen illegalen Aktienhandels erhoben. Die Beschuldigten hätten Insiderwissen aus dem Zulieferabkommen zwischen nVidia und Microsoft genutzt, und sich damit selbst um mehr als 1,7 Mrd. Dollar bereichert.

Die US-amerikanische Börsenaufsicht Securities and Exchange Commission (SEC) hat gegen elf nVidia-Mitarbeiter sowie gegen fünf Personen aus deren unmittelbarem Umfeld Anzeige erstattet. Bereits vor der offiziellen Bekanntgabe des Liefervertrags zwischen nVidia und Microsoft, in dem es um die Entwicklung und Produktion von Hardwarekomponenten für die Spielekonsole Xbox ging, hätten die Beschuldigten Insiderwissen genutzt und mehrere nVidia-Aktienpakete gekauft. Auslöser des Straftat war nach Auskunft von SEC unglücklicherweise der nVidia-President und CEO selbst, der in einer E-Mail alle Angestellten mit den Worten "X is ours" vorab über die geglückten Vertragsverhandlungen informiert hatte. Insgesamt hätten sich die Angeklagten über den illegalen Aktienhandel um mehr als 1,7 Mrd. Dollar bereichert. Mit zwei Personen hat man sich laut SEC bereits außergerichtlich geeinigt.

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