Über 40 Milliarden Dollar ist der CPU-Hersteller ARM dem amerikanischen Nvidia-Konzern wert. Zuletzt war ARM in den Händen der japanischen Softbank-Gruppe.

Vergangenen Sonntag hat der amerikanische Nvidia-Konzern bekannt gegeben, den Chip-Spezialisten ARM Holdings zu kaufen. Zuletzt hat ARM zur japanischen Softbank-Gruppe gehört. Insgesamt beläuft sich der Wert der Transaktion auf über 40 Milliarden Dollar. Davon wird Nvidia 21,5 Milliarden US-Dollar in Nvidia-Stammaktien und zwölf Milliarden Dollar in bar an Softbank zahlen, einschließlich zwei Milliarden Dollar, die bei Unterzeichnung fällig werden. Die Anzahl der bei Abschluss auszugebenden Nvidia-Aktien beläuft sich auf 44,3 Millionen.

Nvidia wolle sich das Ökosystem von ARM zunutze machen, um das führende Computerunternehmen für das Zeitalter der künstlichen Intelligenz zu schaffen, die Innovation zu beschleunigen und gleichzeitig in große, wachstumsstarke Märkte zu expandieren, heißt es in einer Pressemitteilung. So soll ARM weiterhin seinen Hauptsitz in Cambridge behalten und dort sogar expandiert werden in Form einer KI-Forschungseinrichtung. Dort soll die Entwicklungen in den Bereichen Gesundheitswesen, Biowissenschaften, Robotik, selbstfahrende Autos und andere Bereiche unterstützt werden. Des Weiteren will Nvidia dort einen hochmodernen KI-Supercomputer bauen, der von ARM-CPUs angetrieben wird.

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