Laut SuperData schlug der Oculus-Quest-Nachfolger ein wie eine Bombe. Mehr als 1 Millionen Mal wanderte die Brille über die Ladentheken. PlayStation VR liegt mit weitem Abstand auf Platz 2, danach folgen Valves Index und die Oculus Rift bzw. Rift S.

Das Marktforschungsunternehmen SuperData hat Zahlen veröffentlicht, nach denen die Oculus Quest 2 den VR-Markt derzeit dominiert. So hat sich die VR-Brille im 4. Quartal 2020 1,089 Millionen Mal verkauft. Bereits sein Vorgänger-Modell konnte vergangenes Jahr große Erfolge verzeichnen und war vielerorts ausverkauft. Die PlayStation VR lag im letzten Quartal hingegen mit 125.000 Stück weit zurück auf Platz 2, Valve Index folgte mit 61.000 Verkäufen. Auf Platz 4 stand wieder Oculus: 55.000 Käufer entschieden sich für die Rift oder die Rift S.

Das bisher meistverkaufte VR-Set innerhalb eines Quartals bleibt weiterhin das Samsung Gear, welches 2016 1,4 Millionen Verkäufe einstreichen konnte. Abseits des Mobile-Markts positioniert sich die Quest 2 mit den kürzlichen Verkaufszahlen jedoch als neuer Rekordhalter. Was Facebook bei dem zweiten Ableger der Oculus Quest zugute kam, war der Release des Geräts in der Vorweihnachtszeit, merkt SuperData an.

Dass die VR-Brille, wie schon ihr Vorgänger-Modell, ohne PC oder Smartphone verwendet werden kann, dürfte ebenfalls für das Ansprechen eines breiteren Publikums gesorgt haben. Tatsächlich sind Standalone-VR-Lösungen laut SuperData für 87 Prozent aller neuen VR-Set-Verkäufe im noch jungen 2021 verantwortlich.

Das Marktforschungsunternehmen hatte bereits in seinem Jahresrückblick auf den großen Boom der Oculus Quest verwiesen. In der Rückschau wird ebenfalls darauf geschlossen, dass Sony die PSVR aufgrund des PS5-Launchs vergangenes Jahr weniger stark fokussiert hatte.

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