Oculus senkt Preise für Rift und Touch
Zur GDC bewegt sich etwas im VR-Markt: Oculus hat die empfohlenen Verkaufspreise für Rift und Touch spürbar gesenkt. Im Verbund mit neuen Spielen werde dies zu einer schnelleren Adaption von VR führen, sagt Oculus VP of Product Jason Rubin.
Oculus nutzte die Game Developers Conference in San Francisco für eine Preisreduktion der VR Brille Rift sowie den Controller Touch. In den USA senkt Oculus den Rift-Preis um rund 200 Dollar auf 598 Dollar. In Europa kostet die VR Brille nur noch 589 Euro. Der UVP von Touch sinkt auf 119 Euro. Ein Sensor kostet künftig 69 Euro. In einem Blogpost nahm zudem Jason Rubin zu den Preissenkungen Stellung. "Price matters" war dabei eine zentrale Aussage des Vice President of Product von Oculus. Rubin ergänzte jedoch: "Content matter too".
Kurzum erklärte Rubin, dass der neue Preis im Verbund mit den kommenden Spielen für eine noch schnellere Akzeptanz von VR beim Publikum sorgen wird. Kalkuliere man die sinkenden Preise für PCs und Grafikkarten ein, so sei das Erleben einer High-end-VR-Erfahrung am PC heute rund 30 Prozent billiger, als zum Start von Rift vor einem Jahr.
Hinsichtlich der Inhalte schrieb Rubin: "Ich kann nicht mit Sicherheit sagen, dass beim diesjährigen Line-up ein 'World of WarCraft' oder ein 'GTA' dabei ist, aber mir jeder neuen Veröffentlichung kommt VR seiner 'Killer App' einen Schritt näher." Rubin hatte bereits im Dezember im Interview mit GamesMarkt darauf verwiesen, dass der Durchbruch der original PlayStation Mitte der 90er Jahre nicht mit dem Launch-Line-up erfolgte sondern erst mit der zweiten Software-Generation. Das vollständige Interview mit Jason Rubin können Abonnenten im ePaper von GamesMarkt nachlesen.