Das Presswerk Optical Disc Service (ODS) reagiert auf die Anschuldigungen wegen angeblicher Verletzung von 15 Patenten bei der DVD-Herstellung und protestiert zugleich gegen überhöhte Lizenzgebühren.

Duplizierer Optical Disc Service (ODS) reagiert auf die Anschuldigungen seitens der MPEG LA wegen angeblicher Verletzung von 15 Patenten bei der DVD-Herstellung. Gegenüber "heise online" teilte ODS mit, die MPEG LA wolle die Firma zwingen, statt Lizenzen für die angeführten Patente zu vergeben, eine Sammellizenz für über 700 Patente zu akzeptieren. Demzufolge hat der Hersteller die Anwälte der Kläger - zehn Firmen und eine Universität - bereits kontaktiert und will prüfen, ob tatsächlich eine Patentverletzung vorliegt.

Von diesem Vorgang unabhängig protestiert ODS gegen zu hohe Lizenzgebühren. So sei der Großhandelspreis für DVD-Medien seit ihrer Einführung 1997 um etwa 80 Prozent gesunken, während die Lizenzabgaben nur um 30 fielen. Effektiv entspreche dies einem relativen Anstieg der Lizenzgebühren von sechs auf 23 Prozent. "Die Steigerung ist beispiellos im gesamten Industrieumfeld", meint ODS-Geschäftsführer Wilhelm F. Mittrich.

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