Der Computer, sei es ein eigener oder der Familien-Rechner, nimmt bei der Freizeitgestaltung von Kinder und Jugendlichen einen immer größeren Stellenwert ein. In 89 Prozent der deutschen Haushalte, in denen Kinder zwischen sechs und 13 Jahren leben, steht mittlerweile ein Computer, bringt die KIM - Kinder und Medien-Studie 2006 ans Licht.

Computer sind aus dem Alltag von Kindern und Jugendlichen nicht mehr wegzudenken. Wie eng bereits die Kleinsten mit dem Medium verbunden sind, bringt jetzt die KIM - Kinder und Medien-Studie 2006 ans Licht, von der erste Ergebnisse bekannt wurden. So steht mittlerweile in 89 Prozent der deutschen Haushalte, in denen Kinder zwischen sechs und 13 Jahren leben, auch ein PC. Im Vorjahr waren es noch 83 Prozent. Dabei nutzen bereits Sechs- bis Siebenjährige den Rechner zur Unterhaltung und als Lernhilfe. 57 Prozent der Jungen und Mädchen dieser Altersklasse haben schon Erfahrungen an Bildschirm und Tastatur gemacht. Vorwiegend genutzt wird der Haushalts-Rechner zum Spielen - mit 63 Prozent die bevorzugte Tätigkeit bei Kindern und Jugendlichen - lernen (46 Prozent) und Internetsurfen (41 Prozent) genutzt. Überwiegend wird die Nutzung insbesondere bei den Jüngeren von den Erziehungsberechtigten überwacht und gelenkt. Dennoch gaben 26 Prozent der Kinder zwischen sechs und 13 Jahren an, völlig frei und ohne elterliche Aufsicht den Computer zu nutzen. Dem weitaus größeren Teil (72 Prozent) ist nur die Nutzung bestimmter Tätigkeiten und Anwendungen erlaubt.

An der KIM-Studie, einem repräsentativen Langzeitprojekt des Medienpädagogischen Forschungsverbunds Südwest, nahmen 2006 1203 Kinder zwischen sechs und 13 Jahren sowie deren Haupterzieher teil. Umfassende Ergebnisse, so etwa auch zu Nutzung und Verbreitung von Spielekonsolen, sollen in den kommenden Tagen veröffentlicht werden.

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